Gesättigte Fettsäuren und ungesättigte.

Abnehmtricks & Tipps

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Guten Tag lieber Leser, vielleicht hast du schon öfters gehört, dass es gesättigte Fettsäuren und ungesättigte Fette gibt. Dabei wird das tierische Fett (gesättigte Fettsäuren) für eine hohen Cholesterin Spiegel und als eine Gefahr für dein Herz betrachtet.

Gute und böse Fette

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Heute wird uns immer noch von verschiedenen Experten, wie Ärzten und Ernährungswissenschaftlern eingeredet, welches Fett für einen erhöhten Cholesterinspiegel verantwortlich ist und welches eine erhöhte Gefahr für einen Herzinfarkt darstellt.
Wir ändern sehr schnell unsere Meinung, wenn eine Studie zu etwas einschlägt. Dabei fragen wir nicht mal nach, was und wie die Studie überhaupt gewertet wurde. Wir sind ziemlich bequem, wenn es darum geht Informationen einzuordnen, die richtig oder falsch sind. Dabei ist richtig und falsch auch eine reine Zeit und Ansichtsfrage. Wissen ist sehr wandelbar, so wie die Studie über Fette. Auf diese werden wir nun eingehen. Ich bin der Meinung, dass dieser Irrglauben endlich aufhören soll.

Sind gesättigte Fettsäuren schlecht?

Es unterhalten sich 2 Kumpels, genau über diese Thematik.
Der eine heißt Schlaui, der andere Holger.

Holger kommt von einem Seminar über „Fett ist der Teufel“ zu seinem Kumpel Schlaui.

Holger: Hey Schlaui, ich war endlich beim Seminar über fettreiche Ernährung. Schmeiß deine Butter weg und kauf dir Margarine und iss nicht mehr so viel Fleisch!

Schlaui: Hey Holger, warum sollte ich das denn tun?

Holger: Na, weil das voll ungesund ist, du wirst am Herzinfarkt sterben und dein Cholesterinspiegel steigt! Willst du das etwa?

Schlaui: Was? Die erzählen dir sowas? Dann hör mir mal genau zu Holger. Dieses Fett, was du zu dir nimmst, ist natürlich und birgt keine Gefahr für dein Herzsystem, im Gegenteil es verbessert es sogar.

Sieh mal, es gibt 2 Arten von Cholesterin.
Die Guten (HDL) und die Bösen (LDL). Tierische Fette haben zum Vorteil beides. Wenn du also „gut“ und „böse“ nimmst, wirkt sich das gut für deine Cholesterinbalance aus. Entscheidend für einen erhöhten Cholesterinspiegel ist die Cholesterinquote, also eine zu hohe Einnahme von HDL oder zu wenig LDL.

Holger: Was echt? Dann ist ja die normale Butter gar nicht schlimm?

Schlaui: Das hast du gut erkannt, da diese aus tierischen Fetten besteht und wie ich dir schon erklärt habe, beeinflussen sie nicht den Cholesterinspiegel.

Holger: Aber was ist mit dem Blutfettwert? Der wird doch aber steigen, ich meine das ist ja Fett und somit wirkt sich Fett auf meinen Blutfettwert aus!

Schlaui: Auch da muss ich dich enttäuschen!
Durch die gesättigten Fetten sinkt dein Triglycerid wert und dadurch auch dein Blutfettwert. Bei den meisten Menschen steigt der Blutfettwert an, weil diese zu viel Kohlenhydrate zu sich nehmen, mit der Kombination der mangelnden Bewegung.

Holger: Moment mal, damit ich das richtig verstehe. Der LDL Wert wird sozusagen hoch gepusht, durch den Verzicht von gesättigten Fettsäuren. Damit ist die Balance nicht mehr da und das führt zu Herzproblemen und anderen Dingen?

Schlaui: Das hast du richtig erkannt, Holger.

Holger: Also sollte ich nicht darauf verzichten?

Schlaui: Genau, denn Fett ist ein sehr guter Geschmacksträger und ist in einer gewissen Form gesund und notwendig für deinen Körper. Wenn du darauf verzichtest, musst du mit gesundheitliche Schäden rechnen.
Wenn du aber denkst, dass Fett dich fett macht, dann schau dir doch meinen Blog darüber an.

Welche Fette sind zu empfehlen?

Ich kann ruhigen Herzens Kokosöl empfehlen* und ich finde, dass es in jeder Küche da sein sollte, denn es ist ideal zum Braten geeignet.

Rohmilch-Butter kann man für den Aufstrich oder für das Backen nutzen.

Extra native Olivenöle* sind wegen dem Eigengeschmack für Salate oder als natürlicher Geschmacksverstärker beim Kochen gut geeignet.

Omega6- reiche Öle (Sonnenblumenöl, Soja-, Öl, Distel-, Öl, Traubenkern-, Öl), sollte nicht Überhand nehmen. Für den Ausgleich ist es zwingend erforderlich Omega-3 Öle einzunehmen. Die Balance zwischen Omega-3 und 6 muss eingehalten werden, um gesund auf einen einzuwirken.

Deswegen ein Tipp, jeden Tag minimal Omega-3 Fettsäuren zu sich nehmen. Dabei braucht man nicht unbedingt viel davon, es reicht auch nur ein kleiner Löffel am Tag.

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Ist Margarine ein guter Ersatz?

 

Ich kenne sehr viele Personen, die Margarine der Butter vorziehen. Abgesehen von der ethischen Auswahl (Veganer).

Margarine wurde 1869 von einem französischen Chemiker Hippolyte Mêge-Mouriês als Ersatz für Butter entwickelt. Denn Napoleon der III. hat für seine Soldaten eine Form von Butter gebraucht, die nicht so schnell im Gepäck schmolz und länger haltbar war. Es war ein billiges Produkt und in einer großen Masse herstellbar.

Der Unterschied ist der, Butter wird aus Milch hergestellt und Margarine aus Ölen und Fetten. Also zwischen 80 % und 90 % besteht die Margarine aus gesättigte Fettsäuren oder pflanzlichen Fetten. Meistens basiert Margarine aus Pflanzenfett. An sich sind keinerlei an Vitaminen in der Margarine vorhanden, deswegen werden z. B. Vitamin A und D beigemischt. Jetzt hört sich das erst mal gar nicht schlecht an, aber die Fette sind bearbeitet und mit vielen Zusätzen vermischt.
Damit das Ölgemisch fest wird, wird es durch einen Prozess (Hydrierung) gesättigt. Margarine enthält viele Trans fette, die die Balance von dem Cholesterin durcheinanderbringen. Diese Fette sind nicht gleich schädlich, aber da es in vielen Gebäcken, Kuchen und Snacks vorkommt, nehmen wir zu viele davon auf.

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Entstehung des Irrglaubens!

Über 50 Jahre hält sich dieser Irrglaube schon von den bösen, gesättigte Fettsäuren und den guten ungesättigte Fetten.
Nach dem 2. Weltkrieg ist es nun soweit. In den Vereinigten Staaten von Amerika entstand die Wiege des Glaubens von der Fett- Phobie. Ein Biochemiker namens Ancel Keys vertrat den Glauben über den Zusammenhang von Fett und einem erhöhten Herzinfarkt/Schlaganfall Risiko. 1958 hat er mithilfe einer Studie („7 Länder-Studie“) den Beweis dafür auch gefunden. Er hat anhand von Daten erfasst, dass ein Zusammenhang zwischen Fettkalorien und einem Gesundheitsrisiko (Herzinfarkt) bestand.

Dabei hat er 22 Länder zur Verfügung gehabt und nur 7 davon hat er genommen. Cooler Trick, der heute noch für Verwirrung sorgt, nach über 50 Jahren. Dabei ist gesagt, das viele schon langsam wieder einlenken und erkannt haben, dass es unwahr ist.

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Ein Bild zur Veranschaulichung, welches ihr im Internet als Original finden könnt. (How Keys Faked it)

Schauen wir uns das Bild an. Nicht schwer zu erkennen ist, dass Keys einfach die Länder die ihm passen auch genommen hat.

Jetzt fragt sich wohl jeder, wie das sein kann, dass seine Studie genommen wurde und von anderen nicht. Denn es gab auch zu der Zeit Gegensprecher, aber wie es schon öfters der Fall ist. Beziehungen haben ihm den Zuspruch gewährt. Keys war sehr anerkannt und viele im Gremium waren deshalb für seine Studie.

Heutzutage können auch viele Ernährungsexperten nichts für ihren falschen Glauben. Sie haben es höchstwahrscheinlich so in ihrer Ausbildung gelernt.

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Fazit

Ich hoffe ich konnte dich von diesem „kein Fett essen“ Wahn befreien.
Du hast gelernt, dass Fett ein gesunder und normaler Stoff ist, den du nicht vernachlässigen solltest. Es gibt da draußen noch viel mehr zu Wissen, aber für diesen Beitrag reicht es erst einmal aus.

Wenn du einwende oder weitere Fakten kennst, dann schreib doch unten in den Kommentaren einen kleinen Beitrag. Deine Mitmenschen würden sich sehr darüber freuen, damit hilfst du nämlich uns allen.

Also iss ruhig deine Schnitte mit Butter und schau dir meinen „Fett macht nicht fett“ Beitrag an. 

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